Gross Walenstock

 In Wandern/Bergsteigen

Karstiges Kalkkraxeln

GROSS WALENSTOCK, VORDER WALENSTOCK NW/OW. Nördlich von Engelberg erhebt sich ein Massiv aus knackigem Kalk, köstlichem Karst und knusprigen Karren. Kantiges Kraxelgelände also. Während die Höhlenforscher im durchlöcherten Gebirge das Tiefe finden, suchen wir das Weite: die Aussicht von den Walenstöcken. Dabei lautet unser Motto «Kein Weg ist das Ziel»: Markierungen und Pfade wird man während langer Zeit vergeblich suchen. Wer mit gutem Gespür und gutem Wetter gesegnet ist, wird aber mühelos zum Ziel finden.

Text und Fotos: Marco Volken

AUSGANGSPUNKT Chrüzhütte (1713 m). Vom Bahnhof Wolfenschiessen per Postauto zur Endstation Oberrickenbach/Fell, dann per Seilbahn hinauf zur Bannalp
ENDPUNKT Bannalpsee (1573 m). Weiter mit Seilbahn nach Oberrickenbach/Fellboden und in 3 Min. zur Postautostation.
EINKEHREN/UNTERKUNFT Gasthäuser auf Bannalp bzw. Urnerstafel.

KARTEN, LITERATUR Landeskarte 1:25 000, 1191 Engelberg. Remo Kundert, Marco Volken, «Alpinwandern / Gipfelziele Zentralschweiz Vierwaldstättersee», SAC-Verlag.

INFO www.bannalp.ch

SCHWIERIGKEIT T5. Am Wiss Tritt ausgesetzte Gras und Schrofenflanke (T5 bis II), bei feuchten Verhältnissen heikel, was wegen der schattigen Exposition oft vorkommt. Am Gross Walenstock ein luftiger Felsgrat (T5, teilweise umgehbar). Der kraxelige Abstieg durch die Gross Chälen (T5-) ist mehr durch Steinschlag gefährdet als schwierig: Vorsicht, wenn sich weitere Leute im Couloir befinden.
ZEIT 7 1/2 h
HÖHENDIFFERENZ Aufstieg 1270 m, Abstieg 1410 m

Die Route:

volle Distanz: 0 m
Maximale Höhe: 0 m
Minimale Höhe: 0 m
Gesamtanstieg: 0 m
Gesamtabstieg: 0 m
Download

STRECKE Chrüzhütte – via Urnerstafel Richtung Walegg – nach Plänggeli links abzweigen und auf Spur zu P. 1865 – südwestwärts hinauf bis dort, wo das Geröllfeld am höchsten reicht – vom Wandfuss markiert auf einem Grasband leicht ansteigend nach links – etwas absteigen und zur Mittelrippe des Wiss Tritt – über eine steile Schrofenpartie (Stellen I–II) gerade hoch – nach rechts über ein Grasband zu einer ausgewaschenen Rinne – kurz nach links (II), dann gerade hoch zur Sätteliteufi – zu einem Tälchen südwestlich P. 2294 (Biwakschachtel) – über gestufte Felsen westwärts hoch bis 2400 m – auf einem leichten Schrofenrücken zum Tschudi (2511 m) – weglos, aber ohne Schwierigkeiten südwestwärts in einen Sattel – über Schrofengrätchen in einem Bogen zum Gross Walenstock. Südwärts zu einem Nebengipfel, wo ein gezackter Felsgrat ansetzt – auf dem Grat, die Felszacken überkletternd (II) oder links umgehend, zu einer Gratgabelung – nach rechts – via P. 2434 zum Sattel P. 2334 – auf dem Grat zum Vorder Walenstock – zurück zu P. 2334 und nordostwärts in die Mulde hinab – auf rund 2270 m verengt sich die Mulde zur Gross Chälen – in der engen Achse des Couloirs (einfacher; Vorsicht, Steinschlag!) oder über die rechten Randfelsen (gut gestuft, aber ausgesetzter) hinab – auf rund 2120 m zu einem teils instabilen, teils gut rutschigen Geröllfeld, das auf ca. 1820 m in eine Steilstufe übergeht, die man eher links haltend über eine Grasrippe abkraxelt – über Geröll und Weiden zum Wanderweg Walenalp–Walegg – via Walegg zum Oberfeld – Bannalpsee – über die Staumauer zur Seilbahnstation.

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