Stevens Whaka ES 27,5

Fazit:

Komfortabel bergab, solide bergauf. Das «Whaka» spricht kostenbewusste Tourenbiker an, die einen soliden, robusten Allrounder mit guten Downhill-Qualitäten suchen.

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Testeindruck

Fahrwerksfreuden

Shaka, shaka, whaka, whaka! Mit dem «Whaka ES 27,5» geht bergab die Post ab. Das Bike liegt auf Abfahrten sehr satt mit gutem Bodenkontakt und nützt die 150 mm Federweg gut aus. Dabei spricht das Fahrwerk sensibel an und kapituliert auch nicht, wenn der Fahrer den Gashahn aufdreht. Alleine der schmale, deutlich gekröpfte Lenker trübt dann den Fahrspass und sorgt für eine gewisse Unruhe im Fahrverhalten.

Verhalten bergauf

Seine Stärke ist ganz klar die Bewegung mit der Schwerkraft. Bergauf, gegen die Schwerkraft, kommt das «Whaka ES 27,5» eher verhalten in die Gänge, auch wenn das Fahrwerk ohne spürbare Antriebseinflüsse arbeitet und eine gute Traktion bietet. Mit 13,7 kg liegt das Gewicht für ein Tourenbike noch im Rahmen, für längere Ausflüge mit vielen Höhenmetern bergauf allerdings an der oberen Grenze. Auch wenn das «Whaka ES 27,5» bergauf nicht unbedingt eine Rakete ist, lassen sich damit auch ausgedehnte Touren bewältigen – solange man als Fahrer nicht unbedingt vom Ehrgeiz getrieben ist, immer der erste am Gipfel sein zu müssen.

Ausgewogene Ausstattung

Der robuste Aluminium-Rahmen bietet eine komfortable Sitzposition, die eine souveräne Kontrolle über das Bike ermöglicht. Extrem steile Rampen sind allerdings nicht mehr die Stärke des «Whaka ES 27,5». Die 2×11-Schaltung mit einem hochwertigen Shimano XT-/XTR-Mix erlaubt eine grosse Übersetzungsbandbreite und ermöglicht auch auf steilen Passagen Gänge, die nicht gleich die Oberschenkel platzen lassen. Wie bei vielen anderen Testmodellen fiel bei den Bremsen der wandernde Druckpunkt negativ auf. Tipp: Für noch bessere Downhill-Performance breiteren Lenker montieren. Ansonsten lässt die Ausstattung funktionell keine Wünsche offen. Viel Bikespass zu einem vernünftigen Preis!

Alternative

Stevens «Whaka ES 29» als Twenty-Niner-Version mit 140 mm Federweg.

Stärken

+ sensibel ansprechender Hinterbau
+ gute Downhill-Performance

 

Schwächen

sehr steile Bergauf-Passagen
Gewicht für Touren mit vielen Höhenmetern nicht ganz ideal
Druckpunkt der Bremsen wandert

Ausgebremst?

Bei den 2016er Modellen der XTR- und XT-Bremsen im Test variierte der Druckpunkt während der Testfahrten – mal mehr, mal weniger stark. Mal musste der Bremshebel fast bis zum Lenker gezogen werden, mal reagierten die Bremsen bereits auf leichtes Antippen.
Genaue Infos hier!

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Zusätzliche Information

Spezifikationen

PREIS CHF 4199.-
GEWICHT 13,7 kg (getestete Rahmengrösse 20“, gewogen mit Einheitsreifen, ohne Pedale)
FEDERWEG (v/h) 150/150 mm
RAHMEN Aluminium
DÄMPFER Fox Float DPS Performance
FEDERGABEL Fox 34 Float Performance FIT4 Elite
SCHALTUNG Shimano XTR/XT, 2×11
BREMSEN Shimano XT, Bremsscheiben 203/180 mm
LAUFRÄDER DT Swiss M1700 Spline
GEWICHT LAUFRÄDER 2510 g (gewogen mit Kassette und Bremsscheiben, ohne Schlauch und Reifen)
REIFEN Schwalbe Nobby Nic, 2,35 Zoll
INFO Tour de Suisse Rad AG, Tel. 071 686 85 00

ALTERNATIVE

Stevens «Whaka ES 29» als Twenty-Niner-Version mit 140 mm Federweg

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