13 Allmountain- und Enduro-Bikes im Test

CHARAKTERFRAGE

Beeindruckend ausgereift, aber trotzdem enorm verschieden – der Mountainbike-Jahrgang 2017 verwöhnt mit viel Fahrkomfort und solider Technik. Dabei zeigt sich: Die Wahl des richtigen Bikes ist vor allem eines: eine Charakterfrage.

Text: Christian Penning

Ich suche ein gutes Mountainbike für mich und meine Freundin. Hast du einen Tipp?», hat mich neulich ein Freund gefragt. «Klar, hab’ ich!», schoss es reflexartig aus meinem Mund. Schliesslich kam ich gerade zurück vom Bike-Test am Monte Tamaro im Tessin. Doch als ich gerade lossprudeln wollte, hielt ich plötzlich inne. Natürlich hätte ich ihm schnell mal eine Handvoll Modellnamen an den Kopf werfen können und auch die dazu passenden technischen Daten, zumindest grob. Doch wäre mein Kumpel am Ende damit auch happy? Und erst recht seine Freundin? Ja, vielleicht hätten die Vorschläge sogar gepasst – auf den ersten Blick jedenfalls. Aber ob das für eine dauerhafte, glückliche Beziehung gereicht hätte? Fraglich.

Warum? Ähnlich wie mit der Traumfrau oder dem Traummann verhält es sich mit dem Traum-Bike. Federwege, Fahrwerke, Laufräder, Gewicht, Lenkerbreite, Schaltwerk – was macht ein gutes Bike aus? Kann man aus einzelnen Spezifikationsdaten treffende Rückschlüsse auf die Fahreigenschaften, auf den Charakter ziehen? Ja und nein. Letztendlich entscheiden die Kombination aus Dutzenden von Variablen und individuelle Faktoren: Fahrstil, Fahrkönnen, Fitness, bevorzugtes Terrain …

Was ist besser? 27,5- oder 29-Zoll-Laufräder? Oder doch lieber zu den 27,5-Plus-Reifen greifen? 140 oder 160 Millimeter Federweg? Oder reichen auch 130? Fragen, die sich seriös nicht einfach mit ja oder nein beantworten lassen. Einzelne Features sind nur ein Baustein. Dicke Waden alleine machen noch keinen König im Bergsprint. Die Wahrheit ist komplexer – wie das Leben. Und Mountainbikes sind es auch: komplexe Charaktere. Diese möglichst zutreffend zu beschreiben, war Ziel unseres Tests. Um sein persönliches Traum-Bike zu finden, ist auch eine gewisse Selbstfindung unerlässlich. Schätzen Sie sich als Biker-Typ so detailliert und ehrlich wie möglich ein und erstellen Sie eine entsprechende Matching-Liste: Was kann ich? Was will ich?

Die Cross-Country-Teststrecke im Video

FEIN & FUNKTIONELL – DIE HIGHLIGHTS (I)

Ausstattung und technische Detaillösungen der 2017er Mountainbikes spiegeln viel Liebe für technische Details und ein hohes Performance-Level wider. Nicht immer fallen die Lösungen auf den ersten Blick ins Auge. Doch in puncto Funktion bringen sie oft entscheidende Vorteile. Wir haben genau hingesehen und stellen einige Highlights vor.

Vielseitigkeit ist Trumpf

Was die Testfahren zeigten: Die Bikes werden immer universeller. Vielseitigkeit ist Trumpf. Gute Nachrichten also, denn genau diese Vielseitigkeit ist es doch, die man sich auf Touren in den Bergen wünscht. Schliesslich will die Mehrheit der Biker ja nicht nur auf einer Art von Wegen fahren, nicht nur bergauf, nicht nur bergab, nicht nur nicht auf Forststrassen, nicht nur in Bike-Parks, nicht nur auf Flow-Trails surfen, nicht nur verblockte, hochalpine Pfade rocken. Und doch gibt es bei aller Vielseitigkeit gravierende Unterschiede.

Beispiel Federweg: Mit allzu simpler Mathematik lassen sich die Fahrwerkseigenschaften nicht beschreiben. Rein rechnerisch ist 130 weniger als 150. Doch manche Testfahrten stellten diese Logik auf den Kopf. Plötzlich fühlten sich 130 Millimeter Federweg vorne und 120 hinten am «Spark 700 Plus Tuned» von Scott nach mehr an, als die 150 vorne und 140 hinten am Felt «Decree 2». Wieso? Mountainbiken ist nicht nur Zahlenspiel. Mountainbiken ist ein gutes Stück «Physik-Philosophie». Und dazu zählen die Gestaltung der Rahmengeometrie, die Abstimmung des Fahrwerks (eher soft oder eher straff), das Ansprechverhalten der Federung, die Laufräder und Reifen, und, und, und, … Ob Sänfte oder straffes Fahrwerk, lässt sich nicht zwingend aus den Federwegsdaten ersehen. Und nicht zuletzt sind solche Entscheidungen auch eine Frage des Fahrstils und subjektiver Vorlieben.

Darauf haben auch die Laufräder Einfluss. Alleine zwischen den 2.35er Reifen des Felt und den 2.8er Reifen am Scott «Spark 700 Plus Tuned» tun sich enorme Unterschiede auf – als würde man breite Geländewagenreifen mit grobem Offroad-Profil mit einem herkömmlichen Ganzjahresreifen für der Strasse vergleichen. Beides kann sinnvoll sein, beides kann falsch sein. Es kommt eben auf den Einsatzbereich und den Fahrertyp an. Eine Philosophiefrage eben.

Nächstes Beispiel: Nur allzu gerne schielen wir Biker aufs Gewicht, wenn es um Neuanschaffungen geht. Aber auch diese Zahl sollte nur eine von vielen Variablen bei der Kaufentscheidung sein. Denn auch hier dreht die Gesamtkomposition bisweilen mathematische Regeln um. Denn wenn es um die Effektivität beim Kurbeln bergauf geht, haben Sitzposition, Rahmengeometrie und Fahrwerksabstimmung mehr Einfluss als ein paar Gramm mehr oder weniger.

Immer öfter möglich: individuelles Tuning

Bei so vielen Möglichkeiten liegt es nahe, Bikes zu konstruieren, die gewisse Abstimmungsmöglichkeiten aufs Terrain zulassen. Und genau diesen Weg gehen einige Hersteller. So kann zum Beispiel das Bold «Linkin Trail» sowohl mit 27- Plus- als auch mit 29-Zoll-Laufrädern gefahren werden. Und je nach Federgabel lassen auch das Trek «Fuel EX» und das Santa Cruz «Hightower» sowohl 29er- als auch 27-Plus-Laufräder zu.

Apropos Laufräder: Bikes mit breiten Plus-Pneus sind sicher keine Eintagsfliegen. Mittlerweile haben fast alle Hersteller Plus-Bikes im Portfolio. Auch hier gilt: Plus ist nicht generell schlechter oder besser, sondern lediglich eine weitere Option, abhängig von den gewünschten Fahreigenschaften. Trotz der Breitlinge wirkten weder das Scott «Spark Plus» noch das Rocky Mountain «Pipeline» schwerfällig. Bergauf überzeugten beide Bikes mit gutem Vortrieb. Bergab erhöht die spürbar bessere Traktion ganz klar die Sicherheitsreserven. Gerade weniger routinierte Biker tun sich damit leichter, auch fahrtechnisch anspruchsvolle Abfahrten zu meistern. Bixs schickte mit einer Breite von 2,6 Zoll gar ein Bike mit einer neuen Zwischenbreite ins Testrennen. Wie sehr sich so viel Individualität am Ende im Handel durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Noch mehr Tuning gefällig? Bei einigen Modellen wie dem Rocky Mountain «Pipeline» und dem Trek «Fuel EX» lassen sich über einen drehbaren Chip am Fahrwerk per Inbusschlüssel auch Lenkwinkel und Tretlagerhöhe variieren, um die Fahreigenschaften für Uphills oder Downhills zu optimieren. Um Optimierungen auf hohem Niveau geht es auch bei den Schaltungen und Antrieben.

Alle funktionierten im Test reibungslos, sofern sie entsprechend justiert waren. Auch wenn bei Tourenfahrern, die auch knackige Uphills einigermassen entspannt bewältigen wollen, die grössere Übersetzungsbandbreite für 2-fach spricht, waren nur noch zwei der Testbikes mit zwei Kettenblättern an der Kurbel bestückt. Die Lösung heisst «1 x 12» oder «1 x 11» mit extra grossem Rettungsritzel. Die Sram «XX1» mit zwölf Ritzeln hinten und einem Kettenblatt vorne liess keinerlei Wehmut nach zweifach aufkommen, ermöglichte selbst an steilen Rampen einen entspannten Tritt und funktionierte tadellos. Herber Wermutstropfen: Srams Zwölffach-System gibt es bislang nur in teurer Highend-Version an den Top-Modellen.

Die Downhill-Teststrecke im Video

FEIN & FUNKTIONELL – DIE HIGHLIGHTS (II)

Reifen, Rahmen, Antrieb, Federungssysteme – auch an scheinbar ausgereiften Mountainbikes werden Details immer noch weiter verbessert.

Fazit: Top Qualität – hoher Spassfaktor

Wohin geht nun für Biker die Reise in diesem Sommer? Viele waren durch die Laufrad-Diskussionen und den fast schwindelerregenden Innovationsrhythmus der letzten Jahre verunsichert und warteten ab. Können sie nun getrost zuschlagen? Ja! Denn zum einen werden die Laufradsysteme 27,5 Zoll, 29 Zoll und 27,5 Plus mit ziemlicher Sicherheit auch in Zukunft parallel nebeneinander her rollen. Alle drei Optionen haben sich etabliert. Zum anderen waren Qualität und Spassfaktor der Fahrwerke noch nie hoch wie in diesem Jahr. Und auch wichtige funktionelle Details passen: So waren alle Testbikes mit einer Vario-Sattelstütze und guten Allroundreifen ausgestattet. Bleibt «nur» noch die Aufgabe, den Untersatz zu finden, dessen Charakter auch mit dem persönlichen Fahrkönnen, den bevorzugt befahrenen Trails und der Fitness harmoniert. Dazu haben wir versucht, die Charaktere der Testbikes so anschaulich wie möglich zu beschreiben. Viel Spass bei der Partnersuche!

Die Test-Bikes im Überblick

29“

27,5“

27,5+

So hat der Outdoor Guide getestet

Um den Charakter jedes der getesteten Bikes möglichst exakt herauszuarbeiten, hat der Outdoor Guide mit zwei Teams getestet. Eine Kernmannschaft von vier erfahrenen Bikern (Bike-Guide und ehemaliger Marathon-Racer, ehemaliger Cross-Country-Racer und Tourenfahrer sowie ein Tourenfahrer und eine Tourenfahrerin) nahm die Bikes der Kategorien Allmountain und Enduro jeweils auf zwei verschiedenen Teststrecken unter die Lupe: auf der anspruchsvollen, ehemaligen WM-Strecke von 2003 am Monte Ceneri sowie auf der Downhill-Strecke am Monte Tamaro.

Zähe Anstiege auf Asphalt zählten ebenso zu den Prüfungen wie technisch anspruchsvolle Rampen auf Fels- und Waldboden, zum grossen Teil bei trockenen und griffigen Bedingungen. Die Downhill- Strecke erwartete die Testkandidaten mit flowigen Abschnitten ebenso wie mit selektiven steilen und verblockten Passagen Die Teststrecken decken jede Schwäche beim Handling auf und haben sich in den vergangenen Jahren bewährt.

Nach dem Test des Kernteams nahm sich eine Vergleichsgruppe von sechs Freizeitfahrern (Tourenfahrer und Amateur-Racer) die Bikes vor. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren testeten wir die Räder nicht mit Einheitsbereifung, sondern mit der im Handel erhältlichen Serienbereifung. Die Firma Hutchinson unterstützte uns bei Reifenpannen wieder mit Ersatzschläuchen.

Welcher Bike-Typ passt zu wem?

Der Outdoor Guide Wahlhelfer: Bevor es in den Bikeshop oder auf Testfahrt geht, sollten Sie sich einige Grundsatzfragen beantworten. So finden Sie das passende Bike zu Ihrem Typ.

  • Wie viel Geld möchte ich für mein neues Bikes ausgeben?
  • Was ist mein bevorzugtes Terrain?
  • Wie hoch ist mein Fahrkönnen?
  • Wie gut ist meine Fitness?
  • Will ich bei Rennen starten?
  • Will ich vor allem die Natur geniessen oder suche ich die sportliche Herausforderung?
  • Was reizt mich mehr? Knifflige, rasante Abfahrten oder lange Anstiege mit vielen Höhenmetern?

Tour/Marathon

Relativ leichte Bikes mit viel Vortrieb, für effizienten Tritt auf langen und steilen Anstiegen. Für Hobbyrennen wie für Genusstouren gleichermassen geeignet. Fühlen sich am wohlsten in flowigem bis gemässigt anspruchsvollem Gelände (Federweg um die 120 mm).

Anstiege: perfekt für lange, anspruchsvolle Anstiege (auch Tragepassagen)
Abfahrten: leicht bis gemässigt

Motivation:
Fitness/Race:  ★★★★★
Naturerlebnis: ★★★★★
Abfahrtsspass: ★★☆☆☆

Allmountain

Vielseitige Allround-Bikes mit ausreichend Federweg (um die 140-150 mm) für anspruchsvollere Abfahrten. Bieten bergab gute Sicherheitsreserven und mehr Laufruhe als Bikes der Kategorie Tour/Marathon. Ideal für Trail-Touren im Hochgebirge. Mit einigen Modellen kann man es bergab richtig krachen lassen. Bergauf allerdings weniger spritzig. Übersetzung und Gewicht erlauben meist dennoch längere Auffahrten und Mehrtagestouren mit vielen Höhenmetern.

Anstiege: lange Anstiege möglich
Abfahrten: mittelschwer bis anspruchsvoll

Motivation:
Fitness/Race:  ★★★★☆
Naturerlebnis: ★★★★★
Abfahrtsspass: ★★★★☆

Enduro

Die Bikes dieser Kategorie besitzen in der Regel die besten Downhill-Qualitäten. Bikes mit viel Federweg (um die 160 mm), mit dem Schwerpunkt auf Abfahrten. Je nach Übersetzung und Bereifung machen manche Enduro-Bikes auch bergauf eine gute Figur, allerdings sollte man wegen dem meist etwas höheren Gewicht und einer abfahrtsorientierten Rahmengeometrie Abstriche bei den Kletterfähigkeiten in Kauf nehmen, besonders auf langen Anstiegen mit vielen Höhenmetern.

Anstiege: eher kürzere Anstiege, teils etwas schwer auf Tragepassagen
Abfahrten: ruppige und sehr anspruchsvolle Abfahrten möglich

Motivation:
Fitness/Race:  ★★☆☆☆
Naturerlebnis: ★★★☆☆
Abfahrtsspass: ★★★★★

Tuningtipps:

Es muss nicht immer das Velo mit der teuersten Austattung sein – so holen Sie nachträglich mehr aus Ihrem Mountainbike heraus, unkompliziert und kostengünstig.

Übersetzung
Um die Elfgang-Schaltung am Mountainbike indivduell abzustimmen, stehen Kettenblätter in verschiedenen Größen zur Verfügung.

Kleines Detail mit grosser Wirkung: Bei 11-fach-Antrieben entscheidet die Kettenblatt-Grösse ob Lust oder Frust. ©sram.com/pd-f

Mit der Anzahl und Grösse der Kettenblätter lässt sich die Übersetzung variieren. Einfach-Kettenblätter sparen zwar Gewicht, sind aber wegen der geringen Übersetzungsbandbreite eher etwas für Rennfahrer und gut durchtrainierte Spezialisten. Mit einem kleinen Kettenblatt (26-30 Zähne) lassen sich aber auch hier leichte Bergübersetzungen realisieren. Vorteile von Zweifach-Kettenblättern: guter Gewichtskompromiss, weniger Schaltarbeit im Vergleich zu Dreifach. Übersetzungsempfehlung für alpines Gelände: vorne 36/22 (kraftsparender) oder 38/24 (mehr Vortrieb, aber mehr Kraftaufwand); hinten 11-36.

Reifenbreite

Es müssen ja nicht gleich Plus-Laufräder in 3.0 Zoll Breite sein. Auch herkömmliche Reifen in 2.3 oder 2.4 Zoll machen das Bike spürbar geländegängiger. Gerade auf grobem Schotter, wie er auf vielen Alpen-Trails zu finden ist, sorgen breitere und stark profilierte Reifen für mehr Fahrsicherheit. Sie federn Schläge von Wurzeln oder Felsbrocken besser ab (da sie sich mit weniger Druck fahren lassen, 1,5 bis 1,9 bar reichen), bieten also auf ruppigen Passagen auch mehr Fahrkomfort. Bei hohem Tempo bergab bieten sie in Kurven mehr Halt. Nachteil: die breiten Dinger sind schwerer als schmalere, schwächer profilierte Reifen.

Lenker

Breit ist in – das gilt auch für Lenker. Vorteil: Das Bike lässt sich präziser und gefühlvoller steuern. Gerade auf fahrtechnisch anspruchsvollen Trails hat man so mehr Balance. Wer Wert auf gute Bike-Kontrolle legt und in schwierigem Gelände unterwegs ist, sollte Lenker zwischen 740 und 800 Millimeter Breite ausprobieren.

Remote Vario-Sattelstütze

Die Bildunterschrift wird in Bälde eingefügt. Sie können uns aber gern auch per E-Mail oder Telefon kontaktieren, wir helfen gerne weiter. ©sram.com/pd-fFür viele Mountainbiker mittlerweile das Zubehörteil, auf das sie nicht mehr verzichten wollen. Mit automatisch verstellbaren Sattelstützen lässt sich die Sattelhöhe während der Fahrt ruckzuck an die Fahrsituation anpassen: bergauf hoch, bergab runter. Die Anpassung erfolgt bequem per Hebel vom Lenker aus.

Sattel
Mit einer simplen Messapparatur lässt sich der Sitzknochenabstand bestimmen, der für die Wahl der richtigen Sattelbreite maßgeblich ist.

Mit einer simplen Messapparatur lässt sich der Sitzknochenabstand bestimmen, der für die Wahl der richtigen Sattelbreite maßgeblich ist. ©selleroyal.com/pd-f

Kaum ein Teil am Mountainbike entscheidet mehr über Lust oder Frust auf Tour. Tipp: Machen Sie vor dem Kauf eine Sitzprobe oder suchen Sie sich einen Händler, der eine anatomische Vermessung durchführt. Für Frauen gibt es spezielle Lady-Sättel. Aber auch da gilt: Nicht jedes Modell passt zu jedem Hinterteil. Deshalb: Probieren geht über Studieren.

Vorbau

Der Vorbau, an dem der Lenker montiert ist, lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen. Je kürzer und je höher, desto aufrechter und komfortabler die Fahrposition. Ein kurzer Vorbau kann zudem das Handling auf dem Trail verbessern. Der Effekt: ein direkteres Lenkgefühl und weniger Überschlagsgefühle im steilen Gelände.

Scheibenbremsen

Je grösser, desto mehr Power: Bei vielen Scheibenbremsen lassen sich grössere Bremsscheiben nachrüsten. Vorteil: Die Bremskraft steigt spürbar, die Hände werden entlastet, die Bremsen werden weniger heiss. Gerade auf langen Abfahrten und bei sportlichem Fahrstil macht sich das Umrüsten bezahlt.

Tubeless Reifen
Die Pannenmilch im Schlauchlosreifen verschließt kleine und mittlere Löcher nahezu sofort, ohne dass ein problematischer Luftverlust entsteht.

Montage-Mühe, die sich lohnt: Umrüsten auf Tubeless. ©Schwalbe.com/pd-f

Schlauchlose Reifen bedeuten zwar mehr Aufwand bei der Montage, aber sie bieten auch handfeste Vorteile: Sie sind weniger pannenanfällig, die rotierende Masse ist geringer. Und da sich Tubeless Reifen mit weniger Luftdruck fahren lassen, bieten sie mehr Komfort und Grip.

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