Wingsuit-Verbot in Chamonix

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Nach Absturz im Zentrum: Chamonix verbietet Wingsuits

Anfang Oktober stürzte ein Wingsuit-Athlet im Zentrum von Chamonix tödlich ab – bereits der fünfte tödliche Unfall im Jahr 2016. Jetzt hat die Gemeinde das Ausüben der Extremsportart verboten.

Titelfoto: Richard Schneider, CC BY 2.0

Jean-Louis Verdier, stellvertretender Bürgermeister von Chamonix, erklärte gegenüber France3, dass künftig in drei Bereichen überwacht werde: An den Absprungsbereichen, den üblichen Flugrouten und den Landungszonen. Es könne nicht sein, dass bestimmte Bereiche überflogen würden oder gelandet werde, wo die Wingsuiter es für richtig hielten. So sei die Sicherheit Unbeteiligter gefährdet. Erst wenn diese Arbeit Früchte trage und der Extremsport derart reguliert durchgeführt werde, könne das Verbot aufgehoben werden.

Auslöser des Verbots war der Tod eines russischen Wingsuiters, der am 3. Oktober im Zentrum von Chamonix, unweit des Bahnhofes Montenvers, tödlich abgestürzt war. Laut franceinfo werden im Tal von Chamonix bis zu 4000 Sprünge pro Jahr durchgeführt. Seit Jahresbeginn endeten dort fünf Sprünge tödlich. Erst im August war einer der bekanntesten Szenefiguren in Chamonix verunglückt, der Italiener Alexander Polli. Weltweit kamen 2016 bereits 35 Menschen beim Wingsuitfliegen ums Leben – so viele wie noch nie.

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